— Die Künstlerin Cornelia Vera Maria Fröhlich (* 1987) lebt und arbeitet in Zürich. Ihre künstlerische Ausbildung absolvierte sie an der Hochschule Luzern Design & Kunst, wo sie 2011 erfolgreich den Bachelor of Arts in Fine Arts abschloss. Anschliessend vertiefte sie ihr Malereistudium an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel bei Prof. Rambert Bellmann und schloss 2013 den Master of Arts mit Auszeichnung ab.

Cornelia Vera Maria Fröhlichs künstlerisches Anliegen ist, dass Kunst in erster Linie einen Erlebnisraum schafft. Ein sinnliches Erlebnis, das anspricht, berührt, betroffen macht, aber auch zum Nachdenken anregt.

«Die Malerei von Cornelia Vera Maria Fröhlich entzieht sich einer raschen Betrachtung. Erst auf den zweiten Blick offenbaren sich feinste Pinselstriche auf der groben Leinwand aus Jute. Ihre Gemälde erzeugen eine Wechselwirkung von Präsenz und Absenz, von Körperlichkeit und Sublimem.»

(Mathias Kobel, Kunsthistoriker)

— Cornelia Fröhlichs Kerninteresse in der Porträtserie ANNINA gilt der Erforschung des menschlichen Gegenübers – reduziert auf die Gesichtsfläche – mit Pinsel und Farbe. Die Künstlerin interessiert das authentische Gesicht, das etwas von der menschlichen Existenz preisgibt und das den täglich auf uns einstrahlenden Werbegesichtern diametral gegenübergesetzt ist. Der Flut an von aussen gleichgemachten, retouchierten, überschminkten und damit leblosen Körperwelten der Werbebilder setzt Cornelia Fröhlich Gesichter entgegen, die von innerem Erleben erzählen: Von innerem Konflikt, von der eigenen Verletzbarkeit, von der Fülle trotz Einsamkeit und von Einsamkeit inmitten der Fülle – in der Überzeugung, dass nur so die eigentliche Gestalt des Menschen zu erahnen ist.

— Cornelia Vera Maria Fröhlich geht mit allergrößter Sorgfalt zu Werke. Sie arbeitet akribisch an ihren Gemälden und an sich selber, angetrieben vom Drang zur künstlerischen Perfektion. Mit ihren 29 Jahren steht sie erst am Beginn ihrer Karriere als Malerin. Aber ihre „Nebelräume“, ihre Seestücke und ihre Porträtserie sind weit mehr als bloße Talentproben. Sie legen Zeugnis ab von kreativem Potential der Künstlerin, von ihrer Ideenfülle und von ihrem vom humanistischen Ethos geprägten Gestaltungswillen.

Ihre Werke sind unverwechselbar, sie sind unverkennbar Cornelia Vera Maria Fröhlichs Geschöpfe. Die Künstlerin hat ihre eigene Handschrift gefunden, schnörkellos, unverkrampft, gradlinig.

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Ausstellung Museum of Contemporary Art Beijing, 2017

2021
— Ausstellung Villa Giarvino, Italien

2020
— Das kleine Format, Villa Meyer–Severini, Zürich (CH)

2019
— Galerie 9a, Bern (CH)
— Small is Big, Villa Meyer–Severini, Zürich (CH)

2018
— Pashmin Art Gallery Shanghai, China

2017
— KKO Kleinster Kunstraum Olten, Olten (CH)
— Museum of Contemporary Art Beijng, China
— Pashmin Art Gallery Shanghai, China
— JKON, Olten (CH), Preisträgerin Förderpreis

2016
— Art Miami, Miami (USA)

2013
— Kollektiv Leinenlos, Luzern (CH)
— Forum für Junge Kunst, Zug (CH)
— Messehalle Basel, Basel (CH)
— Ausstellungsraum Klingenthal, Basel (CH)

2011
— Messehalle Luzern, Luzern (CH)

2009
— Erfrischungsraum, Luzern (CH)

2008
— Salzmagazin Stans, Stans (CH)